Andorranische Polizei tritt dem sicheren Kommunikationsnetz von Europol bei
Der Schritt ermöglicht den sicheren Informationsaustausch mit Europol und internationalen Partnern.
Die Polizei von Andorra ist dem sicheren Kommunikationsnetz von Europol beigetreten. Damit können die Behörden Strafverfolgungsinformationen sicher mit Europol und einer größeren Gruppe europäischer sowie internationaler Partner austauschen.
Die Vereinbarung ist in einem Memorandum of Understanding zwischen Andorra und Europol festgehalten. Sie baut auf einer 2021 unterzeichneten Arbeitsvereinbarung auf.
Europol zufolge verknüpft die Vereinbarung Andorra außerdem mit einer Gemeinschaft von mehr als 300 Verbindungsoffizieren. Das spiegelt die Rolle von Europol bei der Koordinierung der grenzüberschreitenden polizeilichen Zusammenarbeit wider.
Sichere Kommunikation soll den Austausch von Strafverfolgungsinformationen über Zuständigkeiten hinweg und zwischen Partnernetzwerken unterstützen. Im Rahmen des neuen Memorandum of Understanding kann die Polizei von Andorra den sicheren Kanal nutzen, um mit Europol und den teilnehmenden europäischen sowie internationalen Partnern zu kommunizieren.
Die Aktualisierung erfolgt, nachdem Europol das Netzwerk als eine seiner Fähigkeiten für die Zusammenarbeit mit Verbindungsoffizieren und Partnerdiensten in Europa und darüber hinaus beschrieben hat.
In den verfügbaren Informationen werden keine konkreten strafrechtlichen Fälle, keine Verdächtigen und keine Ergebnisse von Ermittlungen genannt. Die Entwicklung betrifft die Vereinbarungen zum Austausch von Polizeiinformationen.
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Quelle:
europol.europa.eu