Der Staatsanwalt des CSM, Claudiu Sandu, kritisiert die Idee, den Drogenkonsum zu entkriminalisieren. Er sagt, sobald die Substanzen auf den Markt gelangen, würden sie schnell in den Handel münden. Parallel dazu zeigt eine Analyse zum Fall des Hafens von Constanța, dass die Behörden in den letzten 25 Jahren nur 20,46 Tonnen Drogen beschlagnahmt haben. Sandu führt aus, dass die Technologie die Verteilung verändert habe und die Dynamik des Phänomens dazu führe, dass ein Konsument „über Nacht“ zum Verteiler und anschließend zum Händler werden könne. Er sagt außerdem, dass junge Menschen zunächst aus Trotz leichte Drogen konsumierten, dann auf Substanzen mit hohem Risiko umstiegen und schließlich verkauften, um ihren Konsum zu finanzieren. Die zu dem Hafen von Constanța genannten Daten deuten auf wenige langfristige Beschlagnahmungen und auf mangelnde Transparenz hinsichtlich der Zusammensetzung hin. Insgesamt wurden im letzten Vierteljahrhundert 20,46 Tonnen sichergestellt, davon 16 Tonnen aus „Fruchtpulpe“, die Kokain enthielt, wobei die genaue Menge der verbotenen Substanz nicht klar ist. In den letzten 5 Jahren hätte DIICOT angeblich nur 202 Kilogramm Heroin aus dem Iran und 16 Tonnen Fruchtpulpe aus Ecuador aufgegriffen, ebenfalls ohne präzise Angaben zur exakten Menge an Kokain. DIICOT erkennt in den offiziellen Berichten an, dass der Hafen von Constanța für Drogenschmuggler zu einer alternativen Balkanroute geworden ist. Laut dem Beitrag wurde in Constanța erst 2024 ein Drogenbekämpfungsbüro eingerichtet. Die zuletzt genannte Beschlagnahme erfolgt 2026: Dabei handelt es sich um 202 kg Heroin, die 2025 in den Hafen gelangt seien, am Terminal SOCEP, so DIICOT. Sandu sagt zudem, dass es eine Überlastung der Staatsanwaltschaften gebe, behauptet aber, dass Akten priorisiert werden könnten, insbesondere solche, die „große Händler“ betreffen. Er spricht über hohe Geldsummen und über die Interessen der Schmuggler, auch beim Bestechen von Richtern oder Politikern. Parallel dazu nennt die Quelle, dass ein Gesetzentwurf eingereicht wurde, der, falls er verabschiedet wird, den Drogenkonsum entkriminalisieren soll, nicht jedoch den Handel.