EPPO durchsucht die Gemeinde Alūksne wegen eines vermuteten Betrugs in Höhe von 1,4 Millionen Euro
KNAB-Durchsuchungen im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen möglicher Betrugsfälle im Beschaffungswesen.
Die Staatsanwälte der EU-Behörde EPPO haben die KNAB in Lettland um Durchsuchungen gebeten, die im Rahmen eines Verfahrens wegen eines vermuteten Betrugs in Höhe von 1,4 Millionen Euro stehen, der mit der Gemeinde Alūksne in Verbindung gebracht wird.
Die Kontrollen und weitere Maßnahmen wurden in Riga angeordnet und von der KNAB im Zuge einer Ermittlung zu angeblichem Beschaffungsbetrug und Amtsmissbrauch durch öffentliche Bedienstete der Gemeinde durchgeführt.
Die Ermittlungen folgen auf Hinweise auf Fehlverhalten im Zusammenhang damit, wie kommunale Vergabeentscheidungen gehandhabt wurden. Die Ermittler gehen dabei der Frage nach, ob Funktionsträger ihre Rollen missbraucht haben.
Die KNAB führte die Durchsuchungen und weitere Maßnahmen auf Ersuchen der EPPO im Verlauf des Verfahrens durch.
Der Fall bleibt Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die EPPO überwacht die Untersuchung, während die KNAB Ermittlungshandlungen vornimmt.
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Quelle:
EPPO