Eine gemeinsam von Eurojust koordinierte Untersuchung hat zu gleichzeitigen Festnahmen und Durchsuchungen geführt, die sich auf den Verdacht auf Betrug und Bestechung im Zusammenhang mit einem Unternehmen richten, das Dienstleistungen für NATO-Militärschiffe bereitstellte, so die Behörden. Bei der Operation ging es angeblich um einen Betrug in Höhe von 1 Million Euro, der mit der NATO-Lieferkette zusammenhängt. Die Festnahmen erfolgten in Norwegen, während in Rumänien und Deutschland Durchsuchungen liefen. Die Ermittler arbeiteten gemeinsam mit der NATO Support and Procurement Agency (NSPA) daran, das mutmaßliche Vorgehen zu untersuchen, das sich auf ein Unternehmen konzentriert, das Dienstleistungen für NATO-Schiffe erbringt. Die gemeinsame Aktion verband die Koordinierung durch Eurojust mit parallelen Vollzugsmaßnahmen in mehreren Ländern, mit Festnahmen in Norwegen sowie Durchsuchungen in Rumänien und Deutschland. Die Behörden gaben in den vorliegenden Informationen keine weiteren Details zu konkreten Vorwürfen oder gerichtlichen Ergebnissen an. Die Ermittlungen sind jedoch Teil einer umfassenderen Betrugsuntersuchung im Zusammenhang mit Dienstleistungen für NATO-Schiffe.