Ein neuer Bericht von Europol zeigt, wie sich Diebstähle von Kulturgütern in Museen verändern. Kriminelle wenden zunehmend gewalttätige Methoden an und haben es auf wertvollere Gegenstände abgesehen. Dem Bericht zufolge ist die zunehmende Gewalt ein zentrales Problem. Die Täter sollen Werkzeuge wie Vorschlaghämmer, Sprengstoff und Schusswaffen einsetzen, um in Gebäude einzudringen, und die Mitarbeiter während der Diebstähle einschüchtern. Der Bericht beschreibt außerdem eine Entwicklung hin zu gezielt ausgewählten Gegenständen von hohem Wert. Diebe konzentrieren sich zunehmend auf Edelmetalle, Edelsteine und kulturell bedeutsame Artefakte. Europol führt diesen Trend auf die starke Marktnachfrage und den einfachen illegalen Weiterverkauf zurück. Der Bericht beleuchtet außerdem neue Täterprofile im Zusammenhang mit den Taktiken beim Diebstahl von Kulturgütern, wobei die vorliegenden Informationen keine weiteren Einzelheiten nennen. Die Ergebnisse von Europol werden als Teil der laufenden Arbeit der Behörde präsentiert, um zu verstehen, wie Diebstähle von Kulturgütern in Europa ablaufen. Der Schwerpunkt des Berichts liegt auf den von den Tätern eingesetzten Taktiken, insbesondere auf der Entwicklung hin zu aggressiveren und gewaltsam erzwungenen Einbrüchen. Für Museen und Sicherheitsdienstleister lautet die Botschaft, dass bei Diebstahlsversuchen schwereres Gerät und Waffen zum Einsatz kommen können und dass die Sicherheit der Mitarbeiter während solcher Vorfälle weiterhin ein erhebliches Risiko darstellt.