Beamte in Italien haben Sicherungsmaßnahmen gegen 10 Verdächtige in einer Untersuchung wegen angeblichen Betrugs mit landwirtschaftlichen Subventionen durchgeführt, der zwei kriminelle Gruppen betrifft, wie die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) mitteilte. Die Operation wurde auf Ersuchen der EPPO in Palermo vom Carabinieri-Kommando für den Schutz von Agrar- und Lebensmitteln, dessen EU-Fraud-Section in Rom sitzt, durchgeführt. Sie richtete sich gegen Personen, die im Verdacht stehen, unrechtmäßige Handlungen im Zusammenhang mit EU-Agrarsubventionen begangen zu haben. Im Rahmen der Aktion wurden gegen 10 Verdächtige Sicherungsmaßnahmen durchgeführt, die von der EPPO als Teil der von Palermo aus geführten Strafverfolgungsarbeit angeordnet worden waren. Die Ermittlungsmaßnahmen vor Ort führte die EU-Fraud-Section der EPPO durch. Dabei wurde die Carabinieri-Einheit eingesetzt, um die von den europäischen Staatsanwälten angeforderten Maßnahmen umzusetzen. Das Verfahren befindet sich weiterhin im Ermittlungsstadium. Die EPPO beantragt weitere rechtliche Schritte durch Sicherungsmaßnahmen gegen die Personen, die im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Betrugsoperation verdächtigt werden.