Ein Firmenchef in Salten, Norwegen, ist zu 1 Jahr und 8 Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er Mitarbeitern den zustehenden Mindestlohn und die Überstunden nicht ausgezahlt hatte. Das beläuft sich auf insgesamt 2,3 Millionen Kronen. Das Urteil wurde diese Woche endgültig, nachdem das Berufungsgericht nach Angaben der norwegischen Polizei keinen Grund gesehen hatte, das Verfahren wieder aufzunehmen. Der Fall betrifft Lohnzahlungen, die Beschäftigten zustanden, aber nicht ausgezahlt wurden. Die nicht gezahlten Beträge wurden auf insgesamt 2,3 Millionen Kronen berechnet, einschließlich Mindestlohn und Überstunden. Der Rechtsausgang ist endgültig; das frühere Urteil wurde durch das Lagmannsrett bestätigt. Der Chef verbüßt eine Haftstrafe von 1 Jahr und 8 Monaten, nachdem das Urteil rechtskräftig geworden ist.