Polizei in Ulm erfasst 14 Straftaten beim Protestcamp und nimmt neun Personen fest
Ein Teilnehmer wurde bei einer Festnahme auf dem Heidenheimer-Straße-Einsatz verletzt.
Die Polizei in Ulm hat bei einem mit einem Protestcamp verbundenen Einsatz 14 Straftaten registriert und neun Personen vorläufig festgenommen, wie die Behörden mitteilten.
Die Polizei teilte mit, dass die Versammlung am Samstag, dem 17. Oktober 2026, zwischen 15:00 und 20:00 Uhr stattfand. Der Aufzug führte vom Münsterplatz durch die Innenstadt zum Protestcamp in der Heidenheimer Straße. Zum Höhepunkt nahmen bis zu 100 Menschen teil.
Die meisten Teilnehmenden verhielten sich friedlich und hielten die von der Versammlungsbehörde festgelegten Auflagen ein. Die Polizei erklärte, dass einzelne Personen die Regeln wiederholt missachtet hätten, wodurch die Einsatzkräfte den Aufzug während des Einsatzes mehrfach stoppten.
Insgesamt meldeten die Beamten 14 Straftaten. Die Polizei nannte als Beispiele Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten sowie Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, unter anderem verbotene Vermummungen. Eine vollständige Auflistung der Straftaten gaben die Beamten in dem Bericht nicht an.
Während der Versammlung nahm die Polizei neun Personen vorläufig in Gewahrsam. Ein Teilnehmer wurde bei einer Festnahme verletzt und zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei machte keine weiteren Angaben zur Art oder Schwere der Verletzungen.
Der Einsatz wurde durch zusätzliche Einheiten anderer Polizeidienststellen unterstützt. Aufgrund des Aufzugs und der erforderlichen Maßnahmen kam es zu Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen; die Polizei informierte die Öffentlichkeit über ihre Social-Media-Kanäle.
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Quelle:
New-Facts.eu