27 Festnahmen und 248 mögliche Opfer bei Razzia gegen Arbeitsausbeutung
Europol und die ELA koordinierten eine EMPACT-Aktionswoche in besonders gefährdeten Branchen.
Europol und die Europäische Arbeitsbehörde (ELA) haben die Ergebnisse einer Aktionswoche bekanntgegeben, die auf Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung abzielte. Dabei wurden 248 mögliche Opfer ermittelt und 27 Festnahmen durchgeführt.
Die Operation war Teil einer vom EMPACT geführten Aktion, die von Schweden geleitet wurde. An ihr wirkten die Polizei, Grenzschutzbeamte, Arbeits- und Sozialversicherungsinspektionen sowie Steuerbehörden mit. Im Fokus standen ausbeuterische Praktiken in Hochrisikobranchen, darunter Landwirtschaft, Baugewerbe, kosmetische Dienstleistungen, Massagesalons und das Gastgewerbe.
Die Ermittler führten im Rahmen des einwöchigen Durchgreifens koordinierte Kontrollmaßnahmen in den teilnehmenden Ländern durch. Die Aktion sollte angeblichen Menschenhandel und Ausbeutung unterbinden, die mit der Arbeit in diesen Branchen verbunden sein sollen.
Zu den Ergebnissen zählen 27 Festnahmen und 248 mögliche Opfer, die während der Aktionswoche identifiziert wurden. Europol und die ELA teilten mit, dass an der Operation 34 Länder beteiligt waren.
Der Einsatzstatus wird als abgeschlossen gemeldet. Die Ergebnisse wurden von Europol und der ELA veröffentlicht, wobei Festnahmen und Opferidentifizierungen während der Aktionswoche dokumentiert wurden.
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Quelle:
europol.europa.eu