Eine von der Staatsanwaltschaft des Bezirks Opole überwachte Untersuchung ist abgeschlossen und hat Anklage gegen einen Verdächtigen zur Folge, der angeblich anonyme Nachrichten genutzt habe, um Lösegeld in Kryptowährung zu fordern und die Platzierung von Sprengvorrichtungen anzudrohen. Der Verdächtige soll eine Reihe anonymer Mitteilungen gesendet haben, in denen er die Zahlung in Kryptowährung verlangte und warnte, dass andernfalls Sprengladungen platziert würden. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft. Der Fall wurde von der Polizeieinheit CBZC bearbeitet, wobei die Staatsanwälte die Ermittlungen überwachten. Die Polizei erklärt, die Drohungen seien über die anonymen Nachrichten erfolgt, wodurch das Versprechen von Gewalt zu einem Druckmittel für die angebliche Lösegeldforderung geworden sei. Das Strafverfahren befindet sich inzwischen im Stadium der Anklageerhebung, was bedeutet, dass formelle Anklage gegen den Beschuldigten erhoben wurde.