Neun Verdächtige sind in einem Fall der EPPO angeklagt worden, in dem es um einen angeblichen Plan geht, gefährliche Schrott- beziehungsweise Bergungsfahrzeuge von den Vereinigten Staaten nach Europa zu schmuggeln. Laut der Europäischen Staatsanwaltschaft (EPPO) in Berlin importierte die kriminelle Organisation Schrottfahrzeuge aus den USA und verkaufte sie nach kosmetischen Reparaturen. Die Staatsanwälte erklären, die Gruppe habe im Rahmen der Operation außerdem Zollabgaben hinterzogen. Die Anklageschrift folgt auf Ermittlungen dazu, wie die Fahrzeuge anschließend transportiert und weiterverkauft wurden. Die Staatsanwälte machen geltend, dass kosmetische Arbeiten genutzt worden seien, um nach der Einfuhr ihr Erscheinungsbild umzugestalten, während Unterlagen und Kosten so gehandhabt worden seien, dass die geschuldeten Zollabgaben vermieden wurden. Das Verfahren befindet sich inzwischen im Stadium der Anklageerhebung. Die EPPO hat eine Anklageschrift gegen neun Verdächtige eingereicht, während die Ermittlungen weitergehen.