Ermittler der Europäischen Staatsanwaltschaft (EPPO) führen in Madrid Ermittlungsmaßnahmen wegen eines möglichen Betrugs im Zusammenhang mit EU-Geldern durch, die für die Instandhaltung der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke Madrid-Sevilla vorgesehen sind. Die EPPO teilte mit, dass sie heute beim spanischen Infrastrukturbetreiber für Eisenbahnen (ADIF), bei der staatlichen Eisenbahnsicherheitsbehörde (AESF) und beim Rechnungshof tätig ist. Die zweite Untersuchung richtet sich darauf, ob EU-Gelder, die an die Pflege der Bahnverbindung gebunden sind, so behandelt wurden, dass dies den Tatbestand eines Betrugs erfüllen könnte. Die Ermittlungen sind noch im Gange. Die EPPO führt die Ermittlungsmaßnahmen bei den genannten Schienen- und Aufsichtsstellen in Spanien durch.