Europol teilte mit, dass es eine große Operation unterstützte, die sich gegen eine kriminelle Gruppe richtet, der der Verdacht auf Pferdehandel in ganz Europa gemacht wird. Laut Europol gehen die Ermittler davon aus, dass das Vorgehen auf gefälschten Dokumenten und manipulierten Mikrochips beruhte, um die wahre Identität der Tiere zu verschleiern. Ziel, so die Ermittler, sei es gewesen, die Pferdeakten so zu halten, dass nicht erkennbar wird, woher die Tiere stammten oder wer sie waren. Europol beschrieb die Operation als Maßnahme gegen das Netzwerk und die mutmaßlichen Methoden. In den bereitgestellten Informationen werden jedoch keine Festnahmen, Anklagen oder Ergebnisse für Verdächtige genannt. Der Fall zeigt, wie Kontrollen von Dokumenten und Systeme zur Identifizierung von Tieren ausgehöhlt werden können. Europol erklärte, die Untersuchung habe den Einsatz gefälschter Papiere sowie das Manipulieren von Mikrochips umfasst. Ermittler zufolge sollte dieser Schritt dazu dienen, zu verhindern, dass die Behörden die Pferde korrekt identifizieren. Auch wenn Europol in den übermittelten Informationen keine weiteren Details nannte, deutet die Ankündigung auf grenzüberschreitende Kriminalität hin, bei der Pferde ver­bracht und mit falschen Identitätsangaben unterstützt wurden. Wer in eine solche Tätigkeit verwickelt ist, kann untersucht, beschuldigt oder angeklagt werden. Diese Begriffe bedeuten jedoch nicht, dass eine Schuld bereits feststeht. Die hier vorliegenden Informationen spezifizieren keine rechtlichen Schlussfolgerungen.