Die griechische Polizei hat einen 52-jährigen Gynäkologen im Zusammenhang mit einem Fall festgenommen, der angebliches Material zu sexuellem Kindesmissbrauch betrifft. Dieses war im Rahmen einer digitalen Untersuchung gefunden worden. Laut den vorliegenden Informationen habe die Polizei den Verdächtigen nach Erhalt entscheidender Hinweise über das US National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) zurückverfolgt. Demnach habe das NCMEC die Ermittler darüber informiert, dass ein bestimmter Internetnutzer Material zum sexuellen Kindesmissbrauch in einen Online-Speicherbereich hochgeladen habe. Auf Grundlage dieser Hinweise führten Beamte der griechischen Cybercrime-Einheit weitere digitale Analysen und eine Online-Ermittlung durch. Dadurch konnte der 52-Jährige identifiziert und der Ort seines Wohnsitzes ermittelt werden. Am 8. Oktober 2026 durchsuchte die Polizei die Wohnung des Mannes sowie dessen berufliche Räumlichkeiten in der Region Attika. Die Ermittler stellten mehrere Gegenstände sicher, darunter ein Mobiltelefon, eine Computer-Festplatte, einen Laptop, ein Tablet und eine microSD-Speicherkarte. Die Polizei erklärte, die Ermittlungen hätten Hinweise ergeben, dass der Beschuldigte angeblich ein Online-Konto verwaltet habe, das zum Speichern des strittigen Materials genutzt worden sei. Es seien Hunderte gespeicherter Foto- und Videodateien gefunden worden. Die Behörden teilten mit, das Material habe angeblich Minderjährige betroffen, die offenbar unter 15 Jahre alt waren, darunter Kinder unter 12 Jahren. Außerdem sagte die Polizei, es sei nicht bestätigt worden, ob der Beschuldigte das primäre Material selbst erstellt habe. Der Beschuldigte wurde im Schnellverfahren (autophōro) festgenommen und zu dem zuständigen Staatsanwalt gebracht. Die sichergestellten digitalen Beweismittel sollen für eine Laboruntersuchung übermittelt werden. Der Fall betrifft Vorwürfe, und der Beschuldigte gilt bislang nicht als schuldig.