Die Leipziger Polizei hat zwei mutmaßliche Kabeldiebe festgenommen, nachdem sie rund 300 Kilogramm Kupferkabel sichergestellt hatte, die in einem Transporter versteckt waren. Die Festnahmen erfolgten nach einem Hinweis kurz vor 19 Uhr am Freitag. Informanten teilten den Beamten mit, dass zwei Personen einen Transporter auf ein Feld gefahren hätten und feststecken geblieben seien. Die Polizei fand das Fahrzeug und traf am Einsatzort auf einen 34-Jährigen und einen 27-Jährigen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig führten die Beamten eine Durchsuchung des Transporters auf Anordnung des Gerichts durch. Darin entdeckten sie rund 300 Kilogramm Kupferkabel, die offenbar kurz zuvor gestohlen worden waren. Beide Männer wurden festgenommen und in die Zentrale Polizeidienststelle zur Gewahrsamsnahme gebracht. Die Beamten leiteten zudem Ermittlungen wegen Diebstahls in einem besonders schweren Fall ein. In dem gleichen Polizeiteil meldeten die Beamten außerdem weitere Vorfälle in Leipzig und Umgebung. Dazu gehörte ein Brand einer Wohnung in Connewitz in der Wolfgang-Heinze-Straße, wo die Bewohner nach dem Ablöschen des Feuers durch die Feuerwehr wieder zurückkehren konnten. Die Polizei teilte außerdem mit, dass sie andernorts auch mit einem fluchtähnlichen Tatversuch im Zusammenhang mit einem Diebstahl befasst war. Dabei ging es um einen gestohlenen VW Tiguan. Der Fahrer flüchtete, als die Beamten versuchten, das Auto anzuhalten, und prallte später gegen einen Straßenpoller. Der Fahrer wurde festgenommen und soll einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. In Dreiheide brannte in den frühen Morgenstunden des Samstags eine private Sauna nieder. Der Schaden wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt. Ermittlungen wegen Brandstiftung wurden in beiden Brandfällen aufgenommen. Im Fall der Kupferkabel sollen die beiden festgenommenen Männer heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Dieser wird über weitere Haft entscheiden.