Polizei stoppt überladenen Kleintransporter mit 40 schweren Mängeln in Wien
Weiterfahrt untersagt, Kennzeichentafeln abgenommen, 21 Mängel bedeuteten unmittelbare Gefahr
Die Wiener Polizei stoppte einen überladenen Kleintransporter auf der Wiener Außenring-Schnellstraße S1 und stellte bei einer technischen Überprüfung 40 schwerwiegende technische Mängel fest.
Am 5. Oktober 2026 wurden Beamte der Landesverkehrsabteilung Wien stutzig, nachdem sie den Transporter mit rumänischen Kennzeichen in einem „verwahrlosten“ Zustand gesehen hatten. Das Fahrzeug lag etwa eine Tonne über der zulässigen Grenze.
Bei der Landesfahrzeugprüfstelle hielten die Prüfer insgesamt 40 Mängel fest, darunter 21, bei denen „Gefahr in Verzug“ festgestellt wurde. Die gravierendsten Probleme umfassten gebrochene und teilweise fehlende Teile der Federung, großflächigen Rost an tragenden Komponenten sowie erhebliche Mängel im Bremssystem. Zudem wurde festgestellt, dass die Handbremse stark geschwächt war.
Die Polizei berichtete außerdem von einem erheblichen Ölverlust und dass das Auspuffsystem manipuliert worden zu sein schien. Der 39-jährige Fahrer durfte nicht weiterfahren.
Die Beamten nahmen die Kennzeichentafeln vorläufig ab und erhoben eine Sicherheitsleistung. Sowohl der Fahrer als auch der Fahrzeughalter wurden angezeigt.
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Quelle:
Austria Vienna Police