Die Polizei hat zwei Teenager nach einer rund 40 Minuten dauernden Verfolgung auf der A3 bei Montabaur gestoppt und festgenommen. Die Verfolgung begann am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr in Frankfurt am Main. Zuvor waren den Beamten ein Auto mit Kennzeichen aus Wiesbaden aufgefallen, nachdem es zuvor eine Verkehrsverstöße begangen hatte. Als die Polizei den Fahrer aufforderte, anzuhalten, flüchtete er auf die A3 in Richtung Köln. Während der Flucht führte der Fahrer nach Angaben der Polizei mehrere gefährliche Fahrmanöver durch. Nahe einer Baustelle kurz vor Montabaur gelang es den Einsatzkräften schließlich, das Fahrzeug etwa 40 Minuten später anzuhalten. Der 16-jährige Fahrer und sein 17-jähriger Beifahrer wurden aus dem Auto herausgenommen und festgenommen. Vor dem Halt soll der Jugendliche versucht haben, weiter zu flüchten, und dabei zwei Autos von Personen berührt haben, die nicht mit dem Vorfall in Verbindung standen. Zudem wurde ein Polizeifahrzeug aus Hessen beschädigt, nachdem während der Flucht angeblich ein Gegenstand aus dem Fenster geworfen worden war. Die Polizei teilte mit, dass die Ermittler noch klären müssen, wie die beiden Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen an ihr Fluchtfahrzeug gelangten. Außerdem sagten die Beamten, dass der Fahrer mehrfach wegen Verkehrsverstößen in den Fokus der Polizei geraten sei. An der Aktion waren mehr als 50 Einsatzkräfte aus Hessen und Rheinland-Pfalz beteiligt, unterstützt durch einen Polizeihubschrauber. Die Jugendlichen wurden ihren Eltern übergeben. Die Polizei erklärte zudem, dass es später bei einer getrennten Verfolgung in Bad Neuenahr-Ahrweiler um vier Jugendliche in einem gestohlenen Sportwagen gegangen sei. Eine weitere Verfolgung am frühen Freitag endete derweil in einem Unfall, bei dem drei Menschen verletzt wurden.