Die Polizei hat einen 37-Jährigen in Halle-Neustadt wegen einer Messerattacke festgenommen, bei der ein 58-Jähriger um sein Leben kämpft. Der Beschuldigte wurde am Dienstag in Gewahrsam genommen. Ermittler teilten mit, der 37-Jährige habe sich in der Wohnung aufgehalten, als der Täter die Tat beging und der 58-Jährige mit lebensgefährlichen Stichverletzungen gefunden wurde. In der Nacht von Samstag auf Sonntag entdeckten Beamte den 58-Jährigen in seiner Wohnung mit schweren Verletzungen am Hals. Die Polizei geht davon aus, dass der Angriff nach einem Streit erfolgt ist. Zeugen berichteten den Behörden, der 58-Jährige habe vier Gäste in seiner Wohnung bewirtet, während Alkohol getrunken worden sei, bevor es zu einem lauten Streit gekommen sei. Die Gruppe verließ die Wohnung, bevor die Polizei eintraf. Noch am selben Abend nahm die Polizei zudem einen 41-Jährigen fest. Staatsanwaltschaft und Ermittler beschrieben gegen beide Männer einen schweren Vorwurf. Es geht um den Vorwurf des versuchten Totschlags, beide befinden sich in Untersuchungshaft. Der 58-Jährige wird weiterhin im Krankenhaus behandelt und ist nach wie vor in einem kritischen Zustand. Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei weiter untersucht, wie sich der Vorfall abgespielt hat.