Polizei warnt vor versuchsweise Betrugsanrufen in Contwig, geben sich als Beamte aus
Mehrere Anrufe am 12. Oktober 2026 richteten sich an ältere Menschen mit einer vorgetäuschten Polizeimeldung.
Die Polizei in Contwig hat über eine jüngst erfolgte Festnahme berichtet und den Fall genutzt, um die Bevölkerung vor versuchten Betrugsanrufen zu warnen.
Am 12.10.2026 zielten bislang unbekannte Anrufer im Bereich Contwig mit versuchtem „Polizei“-Betrug auf ältere Menschen ab. Die Tatverdächtigen gaben sich als Polizeibeamte aus und versuchten, durch eine angeblich polizeiliche Maßnahme Vertrauen zu gewinnen.
Die Polizei erklärte, der Betrug habe das Ziel, die Opfer mit erfundenen Geschichten zu verunsichern, darunter Angaben zu angeblichen Festnahmen oder angeblich gefundenen Listen. Sobald das Vertrauen gewonnen ist, versuchen die Anrufer, Informationen über die finanziellen Verhältnisse der Opfer zu erhalten und darüber, ob sie Bargeld oder Schmuck zu Hause haben.
Die Behörden rufen dazu auf, keine Angaben zu Vermögensverhältnissen, Bargeld oder Schmuck am Telefon preiszugeben. Verdächtige Anrufe sollten sofort beendet werden, und die Opfer sollten sich nicht unter Druck setzen lassen.
Im Zweifel sollten die Bewohner ihre örtliche Polizeidienststelle selbst anrufen, und zwar mit einer Telefonnummer, die sie unabhängig heraussuchen, nicht mit einer Nummer, die der Anrufer nennt. Die Polizei warnt außerdem, dass eine angezeigte Nummer oder der Hinweis, „die Polizei ruft an“, genutzt werden könne, um Menschen zu täuschen.
Die Polizei bat die Bewohner zudem, mit älteren Angehörigen, Freunden und Nachbarn über die Betrugsmasche zu sprechen. Die von der Polizei in Contwig gemeldete Festnahme wurde als aktueller Stand im Ermittlungsverfahren beschrieben.
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Quelle:
News.de