Drei Personen sind in Rumänien wegen eines angeblichen Betrugs in Höhe von 3,5 Millionen Euro angeklagt worden, der mit 237 von der EU geförderten Agrarprojekten in Zusammenhang stehen soll, teilte die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) mit. Der Fall betrifft Vorwürfe, die sich auf Betrug im Zusammenhang mit nicht rückzahlbaren EU-Geldern beziehen. Diese Mittel sollten kleine Betriebe und junge Landwirte unterstützen. Die EPPO hat die Anklage beim Bukarester Tribunal gegen drei Einzelpersonen eingereicht. Dem angeblichen System zufolge sollte die EU 237 Projekte unterstützen. Die Finanzierung wird als nicht rückzahlbar beschrieben, das heißt, sie ist nicht zur Rückzahlung vorgesehen, falls die Projekte wie geplant umgesetzt werden. Der bislang letzte Schritt im Verfahren ist die Einreichung der Anklage. Damit wird der Fall dem Bukarester Tribunal vorgelegt.