Europol erklärte, die Strafverfolgungsbehörden Italiens und Brasiliens bei der Zerschlagung eines mit der italienischen ‘Ndrangheta verbundenen Netzwerks für Drogenhandel und Geldwäsche unterstützt zu haben. Die als ‘EREDITÀ’ bezeichnete Operation führte zu sieben Festnahmen und wird als Abschluss jahrelanger Ermittlungen zum groß angelegten Kokainhandel und zur Geldwäsche zwischen Südamerika und Europa beschrieben. Nach Angaben von Europol baut der Fall auf früheren italienischen und brasilianischen Operationen namens ‘SAMBA’ und ‘MAFIUSI’ auf. Diese vorausgegangenen Maßnahmen führten in beiden Ländern zu insgesamt 28 Festnahmen. Laut Europol konzentrierten sich die grenzüberschreitenden Ermittlungen auf ein organisiertes Netzwerk, das Kokainhandel mit Finanzkriminalität verband. Dies führte zu einer polizeilichen Zusammenarbeit zwischen Italien und Brasilien mit Unterstützung von Europol. Die Festnahmen bedeuten nicht, dass eine Schuld festgestellt wurde. Die von Europol veröffentlichten Informationen beschreiben die während der Ermittlungen ergriffenen Strafverfolgungsmaßnahmen und die Zahl der in Gewahrsam genommenen Personen. Die Entwicklung ist Teil der fortlaufenden Bemühungen von Europol, Mitgliedstaaten und Partnerländer dabei zu unterstützen, bedeutende kriminelle Netzwerke zu zerschlagen, die auf Routen zwischen Europa und Südamerika aktiv sind.