Die Europäische Mobilitätswoche, die vom 16. bis 22. September 2026 stattfindet, wird parallel zu Sloweniens nationaler Präventionskampagne „Vulnerable Road Users“ durchgeführt. Die Kampagne richtet den Fokus insbesondere auf Fußgänger, Radfahrende, Nutzer von E-Scootern, Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer sowie Fahrerinnen und Fahrer von Mopeds. An dem Programm beteiligt sich die Polizei. Im Rahmen der Aktionen teilte die Polizei mit, dass sie am Donnerstag, 17. September 2026, landesweit intensivierte Kontrollen auf Autobahnen und Schnellstraßen durchführen wird. Die europäische Initiative steht außerdem im Zusammenhang mit der ROADPOL-Kampagne „A Day Without Road Fatalities“ am 17. September. Ziel ist es, dass es auf den Straßen zumindest für einen Tag keine Verkehrstoten gibt. Das längerfristige Ziel wird von europäischen Ländern, einschließlich Slowenien, geteilt und wird als „Vision Zero“ beschrieben. Die ROADPOL-Materialien heben die Verantwortung von Fahrzeugführern hervor, um sicherere Fahrten für die verletzlichsten Verkehrsteilnehmer zu ermöglichen. Dabei wird betont, dass diese Verkehrsteilnehmer im Falle einer Kollision nicht durch die Fahrzeugkarosserie geschützt sind, was die Folgen besonders schwerwiegend machen kann. Die Informationen weisen außerdem darauf hin, dass verletzliche Verkehrsteilnehmer auch eigene Pflichten haben. Dazu gehört, nicht darauf zu vertrauen, dass Fahrer sie rechtzeitig erkennen, insbesondere wenn die Sicht schlecht ist, und riskantes Verhalten zu vermeiden, etwa beim Überqueren der Fahrbahn auf das Handy zu schauen. Ein für die Kampagne produziertes Video hebt fünf zentrale Risiken hervor, darunter die Nutzung eines Mobiltelefons beim Überqueren der Straße, rücksichtsloses Queren, schlechte Sicht bei Nacht, das Tragen von Kopfhörern im Straßenverkehr sowie das Umhergehen im Verkehr unter Einfluss von Alkohol oder Drogen.