Wiener Polizei sichert 107 pyrotechnische Gegenstände nach Halloween-Vorfällen
Die Beamten nahmen acht Tatverdächtige vorläufig fest, wegen angeblicher Widerstandshandlungen und Sachbeschädigung.
Die Wiener Polizei hat die Patrouillen in der gesamten Stadt rund um Halloween verstärkt. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurden dabei 107 pyrotechnische Gegenstände sichergestellt.
Zwischen dem 31. Oktober 2026 und dem 1. November 2026 wurden mehrere hundert Einsatzkräfte in Uniform und in Zivil an stark frequentierten Orten eingesetzt. Die Polizei erklärte, dass die meisten administrativen und strafrechtlichen Maßnahmen mit dem angeblichen Missbrauch von Pyrotechnik in Verbindung stünden.
Insgesamt erstattete die Polizei 509 Meldungen, darunter 28 wegen Straftaten und 391 wegen Verwaltungsdelikten. Acht Tatverdächtige wurden aufgrund von angeblichem Widerstand und dem Verdacht auf Sachbeschädigung vorläufig in Gewahrsam genommen, während zwei Personen nach verwaltungsrechtlichen Vorschriften vorläufig festgehalten wurden.
Ein Vorfall ereignete sich in Wien-Meidling. Gegen 21:50 Uhr wurde ein dort geparkter unbemannter Polizeiwagen von bislang unbekannten Tätern mit einer entzündlichen Flüssigkeit beschädigt. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung stoppten die Beamten zwei Männer, einen 16-Jährigen und einen 19-Jährigen, und nahmen beide vorläufig in Gewahrsam. Die Staatsanwaltschaft in Wien ordnete an, dass sie gegen Kaution freigelassen werden.
Die Beamten stellten im Zuge der weiträumigeren Operation außerdem 107 pyrotechnische Gegenstände sicher. Die Polizei erklärte, dass der Einsatz und das konsequente Eingreifen dazu beigetragen hätten, größere sicherheitsrelevante Vorfälle zu verhindern, und dass die am Vortag aus dem Zentrum Wiens gemeldeten Demonstrationen aus Sicht der Polizei ruhig verlaufen seien.
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Quelle:
Austria Vienna Police