Die Polizei in Wien durchsuchte zwei angebliche Bunker-Wohnungen und stellte rund 60 Kilogramm Marihuana und 3,6 Kilogramm Kokain sicher. Die Aktion fand am 22. September 2026 statt. Dabei stoppten Einsatzkräfte und nahmen vorläufig fünf mutmaßliche Drogendealer fest. Anlass war eine gezielte Schwerpunktmaßnahme gegen Drogendelikte durch die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS). Bei den Identitätskontrollen und Durchsuchungen der Verdächtigen fanden die Beamten Bargeld und Unterlagen, die mit dem angeblichen Handel in Verbindung standen. Zwei gefälschte Ausweiskarten wurden beschlagnahmt, außerdem 1.500 Euro Bargeld, aufgeteilt in szenetypische kleine Scheine. Die Festnahmen erfolgten nach Durchsuchungen an Adressen in den Wiener Bezirken 17 und 19. Die fünf Männer im Alter von 25, 29, 33 und 39 Jahren wurden zunächst vor Ort identifiziert. Der 38-Jährige gehörte ebenfalls zu den Festgenommenen. Alle fünf wurden nach dem österreichischen Suchtmittelgesetz gemeldet. Staatsanwälte ordneten an, dass sie in eine Justizvollzugsanstalt gebracht werden. Der Antrag auf Untersuchungshaft sollte für alle fünf Verdächtigen gestellt werden.