Diese Woche wurden fünf Verdächtige im Rahmen einer europaweiten Ermittlung zu einem mutmaßlichen Umsatzsteuerbetrug in Höhe von 114 Millionen Euro festgenommen, der mit dem als „Untersuchung Midas“ bekannten Verfahren in Verbindung steht. Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) in München hatte die Festnahmen angefordert, drei davon in Zypern, eine in Deutschland und eine in Italien. Der angebliche Betrug betrifft die Umsatzsteuer, deren Gesamtbetrag auf 114 Millionen Euro beziffert wird. Die Operation führte zu gleichzeitigen Maßnahmen in allen drei Ländern. Die Ermittlungen wurden auf Ersuchen der EPPO in München initiiert und vorangetrieben. Festnahmen erfolgten in Zypern, Deutschland und Italien, wo die Behörden im Zuge desselben Umsatzsteuerbetrugsfalls, der mit der Midas-Untersuchung verknüpft ist, gegen die Verdächtigen vorgingen. Derzeit befindet sich der Fall noch im Ermittlungsstadium nach den Festnahmen, wobei die von der EPPO geleitete Untersuchung fortgesetzt wird.